Du lebst seit ein paar Jahren mit einer Soundbar. Am Anfang war sie eine echte Verbesserung gegenüber den eingebauten TV-Lautsprechern, doch inzwischen klingt bei Actionfilmen der Bassbereich dünn, Surroundeffekte kommen aus einer einzigen Richtung statt dich zu umhüllen, und Musik füllt den Raum nie wirklich so, wie du es dir vorgestellt hast. Du hast dich über passive Lautsprecher informiert — ein ordentliches Regal-Paar, vielleicht ein Standlautsprecher — und dann festgestellt, dass du etwas brauchst, um sie anzutreiben. Willkommen in der Welt der Receiver und Separates: auf der einen Seite AV-Receiver, auf der anderen AV-Prozessoren plus dedizierte Endverstärker. Der Fachjargon ist dicht, die Datenblätter sind eher zum Beeindrucken als zum Informieren gedacht, und Online-Foren führen in Kaninchenlöcher, in denen Enthusiasten über Dinge diskutieren, die deinen Hörraum wahrscheinlich gar nicht betreffen. Dieser Ratgeber kommt direkt zum Wesentlichen: was diese Komponenten wirklich tun, welche Empfehlung zu welcher Situation passt und worauf du achten solltest — oder was du vermeiden solltest — bevor du dein Geld ausgibst.
Wie wir diese Empfehlungen bewertet haben
Die Produkte wurden anhand von Kriterien bewertet, die in echten Hörräumen eine Rolle spielen: Kanalanzahl und Leistungsabgabe, Anschlussvielfalt bei analogen und digitalen Eingängen, Qualität des kabellosen Streamings und Codec-Unterstützung, Verarbeitungsqualität im Verhältnis zur Preisklasse sowie — wo Käuferfeedback vorhanden war — konsistente Muster von verifizierten Amazon-Käufern. Zur Transparenz: Der Amazon-Katalog für diese spezifische Nische lieferte eine begrenzte Auswahl wirklich relevanter Produkte, und zwei der vier Empfehlungen unten hatten zum Zeitpunkt der Recherche noch keine Käuferbewertungen. Wo das der Fall ist, sagen wir es direkt im entsprechenden Abschnitt und ergänzen die Angaben mit veröffentlichten Spezifikationen und Kategorie-Fachwissen. Preistier-Bezeichnungen (Einstiegsbereich, mittleres Preissegment) ersetzen konkrete Preisangaben durchgehend — Preise ändern sich häufig und sollten direkt auf Amazon nachgeprüft werden.
Beste Wahl im Budget-Bereich: Mehrkanal-AV-Receiver
Der Pyle Bluetooth Verstärker HiFi 6-Kanal-AV-Receiver ist die Empfehlung für alle, die ihr erstes ordentliches Mehrkanal-Audiosystem aufbauen möchten, ohne viel Geld auszugeben. Er liefert sechs Kanäle, kabelloses Bluetooth-Streaming, ein digitales LCD-Display, einen Kopfhörerausgang sowie Eingänge für USB, SD-Karte, Hilfseingang und UKW-Radio — eine Anschlussbreite, die in dieser Preisklasse kaum zu übertreffen ist. Wer eine einzige Box haben möchte, die Musik vom Smartphone, Audio vom Fernseher per Cinch oder Klinke und Hintergrundradio ohne separaten Tuner oder Streaming-Gerät verwaltet, wird hier fündig — ganz ohne technisches Handbuch studieren zu müssen.
Mit 95 verifizierten Käuferbewertungen auf Amazon und einem Durchschnitt von 4,2 von 5 Sternen hat dieser Pyle genug reales Feedback gesammelt, um ein klares Bild des Alltageinsatzes zu geben. Käufer heben durchweg hervor, wie schnell die Ersteinrichtung geht — passive Lautsprecher an die Klemmen anschließen, Smartphone per Bluetooth koppeln, und schon nach wenigen Minuten kommt Ton heraus. Der UKW-Empfang wird positiv bewertet, und das LCD-Panel ist aus dem anderen Ende des Wohnzimmers bei normaler Beleuchtung gut lesbar. Nuancierter wird das Feedback bei den Karaoke-Funktionen: Eingebaute Mikrofoneingänge mit Echo-Regelung rücken dieses Gerät in Richtung Multifunktions-Entertainment statt konzentriertem kritischen Hören — das sollte man bei der Erwartungshaltung im Hinterkopf behalten.
Zur Leistung: Die Spitzenangabe von 600 W ist ein Spitzenwert über alle sechs Kanäle zusammen, kein dauerhafter Effektivwert (RMS) — das ist branchenübliche Praxis im Einstiegsbereich und kein spezifisches Manko dieses Geräts. Mit effizienten passiven Lautsprechern (Empfindlichkeit ab 87 dB) bei moderaten Pegeln in einem kleinen bis mittelgroßen Raum erhältst du einen sauberen, angenehmen Klang. In einem großen Raum mit leistungshungrigen Lautsprechern auf Anschlag wirst du merken, dass die Dynamik unter Last zusammenbricht. Dieses Gerät ist für seine Raumgröße gemacht — mit entsprechenden Erwartungen.
Das Sechs-Kanal-Layout eignet sich für eine 5.1-Surroundkonfiguration — vorne links, Mitte, vorne rechts, zwei Surroundkanäle und ein Subwoofer-Ausgang — obwohl es treffender als Verstärker-Mischpult denn als echter Heimkino-AVR beschrieben wird. Es gibt kein HDMI-Switching, kein eARC, keine eingebaute Dolby-Atmos-Dekodierung und kein Raumkalibrier-Mikrofon. Das sind echte Einschränkungen, wenn ein leistungsstarker Kinoraum dein Ziel ist. Als Einstieg, um passive Lautsprecher mit alltäglichen Quellen zum Laufen zu bringen — oder als dauerhafte Lösung für ein entspanntes Wohnzimmer, eine Küche oder eine Werkstatt — erfüllt er, was er verspricht.
Beste Wahl im Einstiegsbereich: Endverstärker für ein Separates-System
Der POHOVE Endverstärker für Heimaudio DC12V HiFi Zweikanal-Stereo-Receiver richtet sich an einen anderen Käufertyp: jemanden, der bereits einen Vorverstärker, einen DAC oder ein Streaming-Gerät mit Ausgängen auf Leitungspegeleben hat und eine dedizierte Stereo-Verstärkerstufe hinzufügen möchte, ohne viel Geld auszugeben. Da er über eine DC12V-Versorgung betrieben wird — kompatibel mit einem Netzteiladapter, einer Autobatterie oder einer mobilen Powerbank — ist er ungewöhnlich flexibel im Einsatz. Diese Flexibilität macht ihn relevant für ein kompaktes Schlafzimmer-HiFi, ein Garagen- oder Werkstatt-Audiosystem oder einen Garten-Aufbau mit passiven Lautsprechern, die aus einer Batteriequelle gespeist werden.
Mit 86 Käuferbewertungen und einem Durchschnitt von 4,1 von 5 Sternen spiegelt das Feedback wider, was man von einem echten Einstiegsgerät der Klasse D erwarten würde. Käufer loben den kleinen Formfaktor, die unkomplizierte Verkabelung und die Klangqualität bei niedrigen bis moderaten Lautstärken. Das Gehäuse ist schlicht — das ist kein hochwertiges Gerät dem Aussehen nach — aber das Wärmemanagement wird als ausreichend beschrieben: Es läuft bei normalem Betrieb nicht übermäßig heiß, was bei kompakten Verstärker-Designs wichtig ist, da Hitzestau die Lebensdauer der Bauteile verringert.
Die Einschränkungen sollten klar benannt werden. Es handelt sich um einen Zweikanal-Stereoverstärker, der für Mehrkanal-Surround ausscheidet, es sei denn, du betreibst mehrere Einheiten parallel. Die Ausgangsleistung ist nach Heimkino-Maßstäben gering, was ihn besser für das Nahfeld am Schreibtisch oder für Regalboxen in einem kleinen Raum geeignet macht als für einen dedizierten Kinoraum. Es gibt keinen digitalen Eingang, keinen eingebauten Bluetooth-Receiver und keine Fernbedienung. Du musst ein analoges Signal auf Leitungspegelebene einspeisen — von einem DAC, einem Vorverstärker, dem Kopfhöreranschluss eines Smartphones — und die Lautstärke über das Quellgerät oder deinen Hauptverstärker regeln.
Wo dieses Gerät wirklich glänzt, ist in einer minimalistischen Separates-Kette: ein hochwertiger Bluetooth-Receiver oder DAC speist diesen Verstärker, der dann ein Paar kompakter passiver Regalboxen antreibt. Dieser Ansatz bietet dir das separate Netzteil und die dedizierte Verstärkerschaltung, die ein einfaches Separates-System von einer Alles-in-einem-Einheit unterscheidet, und lässt dabei noch Spielraum für bessere Lautsprecher oder eine bessere Quellkomponente. Die Flexibilität der DC-Stromversorgung ist ein echter praktischer Vorteil, den viele ähnlich bepreisten Geräte nicht bieten.
Beste kompakte All-in-One-Option: AV-Receiver
Der Pyle Verstärker HiFi Bluetooth AV-Receiver positioniert sich als kompakter HiFi-Verstärker mit MP3-, USB-, SD-, Klinken- und UKW-Radio-Eingängen sowie Bluetooth-Streaming. Er richtet sich an Käufer, die eine einzige kompakte Box für mehrere Quelltypen wollen, ohne zusätzliche Umschalt-Hardware oder einen separaten Streamer. Der Verweis auf Echo-Studio-Kompatibilität im Produktnamen deutet darauf hin, dass er für die Verwendung neben Amazon-Smart-Speakern optimiert wurde — ein nützlicher Hinweis, wenn du bereits im Alexa-Ökosystem zu Hause bist.
Es ist wichtig anzumerken, dass dieses Gerät zum Zeitpunkt der Recherche keine Käuferbewertungen hatte. Das ist nicht zwangsläufig ein Zeichen für ein schlechtes Produkt — neu gelistete Artikel erscheinen auf Amazon manchmal, bevor sich Bewertungen angesammelt haben — aber es bedeutet, dass du dich auf Spezifikationen und Herstellerangaben stützen musst statt auf verifiziertes Käufer-Feedback. Betrachte dieses Gerät daher eher als eine Empfehlung zum Beobachten als zum sofortigen Kauf, wenn dir Meinungen anderer Käufer wichtig sind. Wenn du mit dem Risiko eines Kaufs ohne Bewertungen gut umgehen kannst und die Spezifikationsliste deinen Anforderungen entspricht, ist die Anschlussbreite in dieser Preisklasse attraktiv.
In der Praxis ist dieser Receiver-Verstärker am besten für kleinere Räume und entspanntes Hören geeignet. Der kompakte Formfaktor bedeutet, dass Netzteil und Verstärkerstufen klein sind, was in der Regel moderate Ausgangsleistung statt des Headrooms zur Folge hat, den du für große Räume oder anspruchsvolle Lautsprecher bräuchtest. Auf der Plusseite lässt sich der kleine Formfaktor problemlos in ein Wohnzimmerregal, ein Küchenregal oder ein Arbeitszimmer integrieren, ohne den Raum zu dominieren. Der Bluetooth-Eingang ist besonders praktisch, wenn deine primäre Musikquelle ein Smartphone oder Tablet ist — die Kopplung ist unkompliziert, und die Latenz ist bei moderner Implementierung für Musik kaum wahrnehmbar.
UKW-Radio klingt im Streaming-Zeitalter veraltet, bleibt aber für Hintergrundberieselung ohne Datenverbrauch nützlich. USB- und SD-Karten-Wiedergabe bietet eine Flexibilität, die Einstiegsgeräte für MP3 und ähnliche Formate durchaus gut beherrschen. Für verlustfreies Audio aus lokalen Dateien solltest du vorab prüfen, welche Dateiformate das Gerät unterstützt, bevor du von Kompatibilität ausgehst.
Beste Wahl für ein bestehendes HiFi-System: Bluetooth-Audio-Receiver
Der Auris BluMe HD Bluetooth 5.3 Musik-Receiver mit großer Reichweite löst ein konkretes Problem: Du hast einen vorhandenen Verstärker — vielleicht einen Vintage-Vollverstärker oder ein bewährtes Stereogerät — der keinerlei Konnektivität für drahtloses Streaming bietet, und du möchtest von Spotify, Apple Music oder Tidal streamen, ohne Kabel zu verlegen oder den Verstärker zu ersetzen. Der BluMe HD ergänzt Bluetooth 5.3 mit LDAC und aptX-HD-Codec-Unterstützung, was bedeutet: In Kombination mit einem kompatiblen Android-Smartphone oder Quellgerät, das LDAC überträgt, erhältst du hochauflösendes kabelloses Audio statt der komprimierten Standard-Bluetooth-Qualität.
Wie der kompakte Pyle-Receiver oben hatte auch dieses Gerät zum Zeitpunkt der Recherche keine Käuferbewertungen auf Amazon. Allerdings hat die Auris-BluMe-Produktlinie einen etablierten Ruf in audiophilen Kreisen und wurde von HiFi-Fachpublikationen getestet, sodass es eine breitere Erkenntnisgrundlage für die Produktfamilie gibt, auch wenn amazon-spezifisches Käufer-Feedback fehlt. Die LDAC-Unterstützung — Sonys hochwertiger Bluetooth-Codec mit bis zu 990 kbps Übertragungsrate — ist das Hauptmerkmal, das diesen Receiver von generischen Bluetooth-Adaptern abhebt. Bei hochauflösenden Streaming-Diensten ist der Unterschied in der Audioqualität zwischen einem einfachen Bluetooth-Adapter und einem LDAC-fähigen Receiver auf aufschlussreichen Lautsprechern hörbar.
Die Ausgangsoptionen umfassen in der Regel sowohl optischen Digitalausgang als auch analoge Cinch-Ausgänge, sodass du entweder einen digitalen Eingang oder einen analogen Leitungseingang bedienen kannst. Der im Titel erwähnte audiophile DAC deutet darauf hin, dass das Gerät beim Verwenden des analogen Ausgangs die eigene Digital-Analog-Wandlung übernimmt, anstatt sich auf den DAC deines Verstärkers zu verlassen — potenziell vorteilhaft, wenn dein vorhandener Verstärker älter ist und dessen DAC-Schaltung weniger ausgereift ist als moderne Designs. Die Bluetooth-5.3-Fähigkeit mit großer Reichweite ist relevant für große Räume oder offene Grundrisse, wo die Standard-Bluetooth-Reichweite möglicherweise knapp wird.
Wo dieses Gerät weniger geeignet ist: Wenn du Multiroom-Audio, HDMI-ARC-Anschluss oder eine andere Lautstärkeregelung als die deines vorhandenen Verstärkers benötigst, musst du dich anderweitig umsehen. Das ist ein zweckgebundenes Bluetooth-Upgrade für ein bestehendes System, und sein Wert hängt vollständig von der Qualität des angeschlossenen Verstärkers und der Lautsprecher ab.
Worauf du beim Kauf eines Receivers oder einer Separates-Komponente achten solltest
- Ausgangsleistung pro Kanal (alle Kanäle gleichzeitig betrieben): Hersteller nennen oft Spitzen- oder Zweikanal-Leistungswerte, nicht den relevanteren Effektivwert (RMS) bei gleichzeitigem Betrieb aller Kanäle. Achte auf letzteren — er zeigt, wie das Gerät unter echten Mehrkanal-Bedingungen abschneidet. Für einen kleinen bis mittelgroßen Raum mit effizienten Lautsprechern reichen 50–80 W RMS pro Kanal (alle Kanäle gleichzeitig) aus. Für größere Räume oder weniger empfindliche Lautsprecher brauchst du mehr Reserven — und genau hier beginnen Separates mit ihren dedizierten Netzteilen ihren höheren Preis zu rechtfertigen.
- Kanalanzahl und Unterstützung von Surroundformaten: Ein Stereo-(2.0)-Receiver eignet sich für Musikhören und einfaches TV-Audio. Für Surround-Sound benötigst du mindestens 5.1. Moderne immersive Audioformate wie Dolby Atmos und DTS:X erfordern zusätzliche Höhenkanäle, was die Kanalzahl typischerweise auf 7.1.2, 9.1.2 oder mehr erhöht. Prüfe, ob der Receiver diese Formate tatsächlich an Bord dekodiert oder nur durchleitet — die Dekodierung erfordert dedizierte Verarbeitungsleistung, die günstigere Geräte oft nicht haben.
- HDMI-Switching und ARC/eARC: Für einen Heimkino-Aufbau mit Fernseher sind HDMI-Eingänge und mindestens ein ARC- oder vorzugsweise eARC-Ausgang unverzichtbar. eARC unterstützt verlustfreie Audioformate wie Dolby TrueHD und DTS-HD Master Audio, die ARC nicht übertragen kann. Ohne HDMI bist du auf optische oder Koaxial-Digitalverbindungen angewiesen, die Bandbreitenbeschränkungen haben, die eine verlustfreie Surround-Übertragung verhindern.
- Raumkalibrierungssystem: Automatische Raumkalibrierung — als Audyssey, YPAO, Dirac Live oder proprietäre Varianten zu finden — macht einen erheblichen hörbaren Unterschied, wie gut die Lautsprecher mit deinem Raum harmonieren. Das System misst deine Lautsprecher über ein Kalibrierungsmikrofon und wendet digitale Korrekturfilter an. Einstiegsgeräte lassen dieses Merkmal typischerweise weg, was manuelle Klangregelung oder das Akzeptieren der raumakustischen Gegebenheiten bedeutet.
- Standard für kabellose Verbindungen und Codec-Unterstützung: Bluetooth ist fast überall dabei, aber die Codec-Unterstützung variiert erheblich. Einfaches SBC ist der kleinste gemeinsame Nenner. AptX und aptX HD bieten bessere Qualität von Android- und einigen anderen Quellen. LDAC liefert aktuell die höchste Bluetooth-Audioqualität. Wenn du vom iPhone streamst, ist aptX möglicherweise nicht verfügbar; streamst du von Android, lohnt es sich, LDAC-Kompatibilität zu priorisieren.
- Flexibilität bei Ein- und Ausgängen: Zähle deine tatsächlichen Quellen — Plattenspieler, Fernseher, Streaming-Gerät, Spielekonsole, CD-Spieler — und gleiche sie mit den verfügbaren Eingängen ab. Ein Gerät, das deine aktuellen Quellen ohne zusätzliche Umschalter abdeckt, vereinfacht den Aufbau. Achte auch auf Vorverstärker-Ausgänge oder Zweiton-Ausgänge, falls du später erweitern möchtest, ohne das gesamte Gerät ersetzen zu müssen.
- Belüftung und Garantie: Receiver erzeugen erhebliche Wärme, insbesondere Klasse-AB-Designs mit linearen Netzteilen. Ausreichend Belüftungsabstand in einem Schrank ist wichtig für die Lebensdauer der Bauteile. Eine relevante Garantie von mindestens einem Jahr, idealerweise zwei, sollte vor dem Kauf bestätigt werden.
Fazit
Für die meisten Leser dieses Ratgebers — jemanden, der eine Soundbar hinter sich lässt, sein erstes ordentliches Lautsprechersystem aufbaut oder Verstärkung für bereits vorhandene passive Lautsprecher sucht — ist der Pyle Bluetooth Verstärker HiFi 6-Kanal-AV-Receiver die unkomplizierteste und nützlichste Empfehlung. Er hat echtes Käufer-Feedback hinter sich, deckt die breiteste Palette an Eingangstypen ab, und seine sechs Kanäle ermöglichen vom ersten Tag an eine brauchbare Surround-Konfiguration. Seine Einschränkungen sind real, aber in dieser Preisklasse zu erwarten und verhindern nicht, dass er mit effizienten Lautsprechern einen angenehmen, raumfüllenden Klang liefert.
Wenn du bereits einen Verstärker besitzt und einfach nur kabelloses Streaming hinzufügen möchtest, ohne funktionierende Geräte zu ersetzen, ist der Auris BluMe HD Bluetooth-Receiver mit LDAC und aptX HD die gezielteste Lösung — ein sauberes, zweckgebundenes Upgrade, das dein bestehendes System unangetastet lässt. Und wenn du neugierig auf den Separates-Weg bist, ohne viel Geld zu investieren, ist der POHOVE Endverstärker ein zugänglicher Weg, um in der Praxis zu erleben, wie dedizierte Verstärkung klingt.
Wir wurden nicht dafür bezahlt, ein bestimmtes Produkt in diesem Ratgeber vorzustellen. Alle Meinungen sind unabhängig und basieren auf öffentlich zugänglichen Spezifikationen und Kategorie-Recherchen.
Schnellvergleich
Häufig gestellte Fragen
Was ist der Unterschied zwischen einem AV-Receiver und Separates?
Ein AV-Receiver kombiniert Vorverstärker, Audioprozessor und Endverstärker in einem Gehäuse und übernimmt Eingangsumschaltung, Surround-Dekodierung, Raumkalibrierung und Lautsprechersteuerung in einer einzigen Box. Separates teilen diese Aufgaben auf: Ein AV-Prozessor übernimmt Dekodierung und Steuerung, während dedizierte externe Endverstärker die Verstärkung übernehmen. Separates liefern in der Regel höhere Leistung zu höherem Preis, insbesondere in größeren Räumen; Receiver bieten mehr Komfort und Gegenwert auf der Alles-in-einem-Ebene.
Brauche ich einen AV-Receiver für ein Heimkino-System?
Nicht zwingend, aber du benötigst irgendeine Form von Verstärkung, um passive Lautsprecher anzutreiben. Ein AV-Receiver ist die praktischste Alles-in-einem-Lösung, da er HDMI-Switching, Surround-Dekodierung, Raumkalibrierung und Lautsprecherverstärkung gemeinsam übernimmt. Wenn du aktive Lautsprecher mit eingebautem Verstärker verwendest, kannst du sie direkt an ein Quellgerät anschließen und den Receiver weglassen. Für ein ordentliches passives Lautsprechersystem mit Surround-Sound ist ein Receiver oder ein gleichwertiges Separates-System der Standardansatz.
Ist Bluetooth-Audioqualität gut genug für HiFi-Hören?
Das hängt vom Codec ab. Einfaches SBC-Bluetooth ist merklich komprimiert, und der Qualitätsunterschied gegenüber einer kabelgebundenen Verbindung ist auf transparenten Systemen hörbar. Höherwertige Codecs — aptX HD und insbesondere LDAC — schließen diese Lücke erheblich und liefern nahezu verlustfreie Qualität, wenn sowohl das sendende Gerät als auch der Receiver denselben Codec unterstützen. Für kritische Hörsitzungen bleibt eine kabelgebundene Verbindung vorzuziehen; für den alltäglichen Streaming-Gebrauch ist LDAC-Bluetooth auf einem gut abgestimmten System durchaus leistungsfähig.
Wie viele Kanäle brauche ich bei einem Heimkino-Receiver?
Eine 5.1-Konfiguration — vorne links, Mitte, vorne rechts, zwei Surroundkanäle und ein Subwoofer — deckt Standard-Surround-Sound ab und eignet sich für die meisten Wohnzimmer. Dolby-Atmos-Höhenkanäle führen dich zu 5.1.2- oder 7.1.2-Konfigurationen. Größere dedizierte Kinoräume können von 9.1.4 oder mehr profitieren, aber für einen typischen Wohnzimmer-Raum liefert ein 5.1- oder 7.1-System das beste praktische Ergebnis, ohne Deckenlautsprecher-Installation oder aufwändige Raumakustikmaßnahmen zu erfordern.
Was ist Raumkalibrierung und brauche ich sie?
Raumkalibrierung ist ein automatisierter Messprozess, bei dem der Receiver ein mitgeliefertes Mikrofon nutzt, um die Raumakustik zu analysieren und korrigierende digitale Filter anzuwenden. Systeme wie Audyssey, YPAO und Dirac Live erzeugen klar hörbare Verbesserungen, insbesondere in Räumen mit harten, reflektierenden Oberflächen oder unregelmäßigen Abmessungen. Für jedes System, das über gelegentliches Hintergrundmusik-Hören hinausgehen soll, ist die Unterstützung von Raumkalibrierung eines der wertvollsten Merkmale, die du bei der Wahl eines Receivers priorisieren solltest.
Kann ich einen Einstiegsreceiver als Zwischenstufe verwenden, bevor ich auf Separates umsteige?
Ja, und das ist ein sinnvoller Weg, den Markt zu erkunden. Ein AV-Receiver im mittleren Preissegment gibt dir ein funktionierendes Mehrkanal-System, während du herausfindest, was du in Bezug auf Leistung und Kanalanzahl wirklich willst. Viele Receiver verfügen über Vorverstärker-Ausgänge. Wenn du also bereit bist, für mehr Reserven einen externen Endverstärker hinzuzufügen, kannst du ihn anschließen, ohne das gesamte Gerät zu ersetzen — der Receiver übernimmt weiterhin die Dekodierung, während der externe Verstärker die Lautsprechersteuerung übernimmt. So profitierst du vom wesentlichen Vorteil von Separates, ohne von Null anfangen zu müssen.





